Torsten Mundenast in seinem Pferdestall

Meine Lebensgeschichte…

„Gefällt Dir Dein Arbeit­splatz nicht, weil Du kan­di­dierst?“ Die Frage eines Neurieders, bei dem ich vor­fühlen wollte mit mein­er Kan­di­datur, hat mich über­rascht. Mein Job als Ver­trieb­sleit­er und Hand­lungs­bevollmächtigter bei der Badis­chen Rhein­gas GmbH in Lör­rach ist ein super Job für mich. Und ich habe keine Sekunde daran gedacht, dass ich Bürg­er­meis­ter wer­den kön­nte, um meine Arbeit hin­ter mir zu lassen.

Ja, ich habe einige Sta­tio­nen in meinem Lebenslauf. Für mich ist das nor­mal. Ich komme aus der Hauptschule. Und ich wollte mich nach oben schaf­fen. Das kriegt man nicht hin, wenn man nicht immer diese Sprünge wagt, die einen auf einen Schlag ein Stück weiterbringen.

Heute bin ich Diplom-Inge­nieur. Ein Titel, der was aus­sagt – sagt man. Ich bin Förster. Mein Geld ver­di­ene ich allerd­ings damit, dass ich gute Lösun­gen für Men­schen kreiere, wenn es darum geht, dass sie sich vernün­ftig mit Medi­en wie Gas und Strom ver­sor­gen. Das passt ziem­lich gut zu dem, was ich im Studi­um gel­ernt habe. Ich bin aber auch Ehe­mann und Vater. Das ist der Torsten Munde­nast, der ich sicher­lich am lieb­sten bin.

Diese kleinen Men­schen, die meine Kinder sind, machen mich stolz und glück­lich – und sie spornen mich an. Sie spornen mich an, das weit­erzugeben, was das Leben mir bish­er gezeigt hat. Das hat viel mit dem Wald zu tun, dem ich meinen Beruf ver­danke. Aber auch mit den Tieren, mit denen ich von Kindes­beinen an zusammenlebe.

Ich züchte Trakehn­er Pferde. Das Stroh und das Heu für sie mache ich selb­st. Auch wenn meine Frau meint, dass das Arbeit ist – in Wahrheit ist es für mich Entspan­nung pur. Genau wie das Laufen für sie. Sie schafft die Marathondis­tanz – ich den Halb­marathon. Zusam­men kom­men wir auf alle Fälle ziem­lich gut vor­wärts. Auch im Wahlkampf. Und deshalb an dieser Stelle: Danke Karoline.

Sie wollen die Sta­tio­nen meines Lebens auf einen Blick sehen? Dann find­en Sie am Ende dieser Seite meinen tabel­lar­ischen Lebenslauf.

Torsten Mundenast mit seiner Familie

…und meine Familie

Dass ich in Schut­ter­wald lebe, hat viel mit mein­er Fam­i­lie zu tun. Ich bin in der glück­lichen Lage, weit­er­führen zu dür­fen, was meine Fam­i­lie mir anver­traut hat: Haus und Hof. Das Anwe­sen ist 124 Jahre alt und ich habe in den ver­gan­genen zehn Jahren Blut, Schweiß, aber zum Glück keine Trä­nen hineingesteckt. Herzblut floss hinge­gen schon. 

Heute lebe ich hier mit mein­er Frau Karo­line und mit meinen Kindern Emil­ia (7), Frie­da (6) und Arne (3). Wir haben hier Platz für vier Pferde und ein Pony. Die Land­wirtschaft im Neben­er­werb ist für mich Aus­gle­ich zum Büro­job. Sie macht mein Herz froh und lässt mich immer wieder die Verbindung zu meinen Wurzeln spüren. 

Tabellarischer Lebenslauf

03/​2020 – dato:
Ver­trieb­sleit­er mit Hand­lungsvoll­macht Badis­che Rhein­gas GmbH

01/​2017 – 02/​2020
Key Account Man­ag­er mit Hand­lungsvoll­macht Energielö­sun­gen für Pri­vat- und Geschäft­skun­den Badis­che Rhein­gas GmbH (u. a. Con­tract­ing Lösun­gen, Kli­maschutz, Quartier­skonzepte, Effizienzber­atung), Energieausschreibungen

01/​2014 – 12/​2016
Kom­mu­nal­ber­ater Energie- und Dien­stleis­tungsver­trieb bade­n­o­va AG & Co. KG; u. a. Beratung bei Energieauss­chrei­bun­gen der öffentlichen Hand

10/​2012 – 12/​2013
Ver­triebs- und Pla­nungsin­ge­nieur Stadtwerke Gen­gen­bach; u.a. Pro­jek­tleitung Bio­gasan­lage Gengenbach

01/​2009 – 07/​2012
Grün­dung der orte­nau ENERGIE UG sowie externe Projektleitung

05/​2006 – 12/​2008
Ref­er­ent für Erneuer­bare Energien beim Bauern- und Winz­erver­band Rhein­land-Nas­sau e.V. (Beratung von land­wirtschaftlichen Unternehmen und Kommunen)

11/​2004 – 11/​2006
Mas­ter­stu­di­en­gang SENCE – Sus­tain­able Ener­gy Com­pe­tence mit Abschluss an der Uni Tübin­gen, Cam­pus FH Rot­ten­burg (Schw­er­punk­te: Land­wirtschaftliche Bio­masse­pro­duk­tion und Ver­w­er­tung; nach­haltiges Ressourcen­man­age­ment; nach­haltige Energie- und Anlagentechnik)

10/​2000 – 06/​2004
Studi­um der Forstwirtschaft mit Abschluss an der Uni Tübin­gen, Cam­pus FH Rot­ten­burg (Schw­er­punk­te u. a. Inge­nieurs­bi­olo­gie Wege und Brück­en­bau, Kommunalwirtschaft)

06/​1997 – 07/​1999
Aus­bil­dung zum Forstwirt bei den Tech­nis­chen Betrieben Offen­burg mit Abschluss Gesel­len­brief Forstwirt

Und ganz früher mal:
Grund- und Hauptschule Altenheim mit Abschluss Hauptschule

Zusatzqual­i­fika­tio­nen:
Pro­jek­t­man­ag­er IHK; Staatlich geprüfte Fachkraft in der Land­wirtschaft, Vor-Ort-Energieber­ater TÜV Akademie – und Papa von Emil­ia, Frie­da und Arne.